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GEO-Plattformen im Vergleich: Welches AI-Visibility-Tool passt zu eurer Agentur?

Eure Kunden fragen nach AI Search. So schneiden die führenden GEO-Plattformen im Vergleich ab — und worauf es bei der Verwaltung mehrerer Brands wirklich ankommt.

Aurora Intelligence Team10 Min. Lesezeit
GEO-Plattformen im Vergleich: Welches AI-Visibility-Tool passt zu eurer Agentur?

Eure Kunden fragen nach AI Search — und ihr braucht eine Antwort

Wer 2026 eine SEO- oder Digital-Marketing-Agentur führt, kennt die Frage: „Tauchen wir eigentlich in ChatGPT auf?"

Das ist kein Nischenthema mehr. Gartner prognostiziert einen Rückgang des klassischen Suchtraffics um 25% bis 2026. BCG zeigt, dass KI-gestützte Suche die Art verändert, wie Konsumenten Marken entdecken. Und laut Forbes und eMarketer bevorzugen über 40% der Gen Z bereits AI Search gegenüber klassischen Suchmaschinen.

Für Agenturen bedeutet das Herausforderung und Chance zugleich. Die Herausforderung: Klassische SEO-Tools tracken keine AI-Sichtbarkeit. Die Chance: Generative Engine Optimization (GEO) ist ein neuer Service, den ihr euren bestehenden Kunden anbieten könnt — mit der SEO-Expertise, die ihr bereits habt.

Aber dafür braucht ihr die richtige Plattform. Und der Markt ist schnell gewachsen: Über 200 Millionen Dollar wurden in den letzten 18 Monaten in GEO-Startups investiert.

Was wir verglichen haben

Wir haben fünf der relevantesten GEO-Plattformen für den Agentur-Einsatz evaluiert. Unsere Kriterien fokussieren auf das, was beim Management mehrerer Kunden-Brands wirklich zählt:

  • AI-Engine-Abdeckung — Wie viele Plattformen werden getrackt, und zu welchem Preis?
  • Multi-Client-Management — Lassen sich separate Kampagnen pro Kunde führen?
  • Team-Zusammenarbeit — User-Seats und Sharing-Funktionen
  • Preistransparenz — Was man tatsächlich zahlt vs. was hinter Enterprise-Tiers versteckt ist
  • Handlungsfähigkeit — Hilft die Plattform beim Handeln oder nur beim Beobachten?
  • Regionaler Fit — Europäische Datenverarbeitung, Sprachsupport, lokale Präsenz

Die Plattformen im Überblick

PlattformHauptsitzReale MonatskostenAI Engines inklusiveIdeal für
ProfoundNew York, US$399–1.499+3 (Basis), 10+ (Enterprise)Enterprise-Brands mit grossen Budgets
Peec AIBerlin, DE€169–209+ (mit Add-ons)3 Basis + kostenpflichtige ExtrasMehrsprachiges europäisches Brand-Tracking
Otterly.AIPersenbeug, AT$29–4895 Basis + Add-onsBudgetbewusste Solo-Marketer
Semrush AI ToolkitBoston, US$99/Domain (Add-on)2–3Teams, die bereits Semrush nutzen
AuroraZürich, CHCHF 19–4996 (alle Pläne)Agenturen mit mehreren Kunden-Brands

Profound: Das Enterprise-Schwergewicht

Profound hat 155 Millionen Dollar eingesammelt und eine Bewertung von 1 Milliarde Dollar erreicht — der bestfinanzierte Player im GEO-Markt. Ihr Conversation Explorer greift auf Hunderte Millionen realer Nutzer-Prompts aus lizenzierten Consumer-Panels zurück und liefert echte Suchvolumen-Daten für AI-Queries. Sie führen täglich über 15 Millionen Prompts über 10+ AI-Engines aus, und ihre Agent Analytics zeigen, wie LLM-Crawler mit eurer Website interagieren.

Dazu kommen SOC 2 Type II und HIPAA Compliance — relevant für Kunden im Gesundheits- und Finanzsektor.

Was Agenturen wissen sollten: Der Starter-Plan kostet $99/Monat, trackt aber nur ChatGPT. Für ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews braucht ihr den Growth-Tarif ab $399/Monat. Volle Engine-Abdeckung (inklusive Claude, Gemini, DeepSeek, Grok und Meta AI) gibt es nur im Enterprise-Tier mit individueller Preisgestaltung. Agentur-spezifische Pläne starten bei rund $1.499/Monat. Mehrere Kunden bedeuten mehrere Subscriptions zu Enterprise-Preisen. Für eine mittelgrosse Agentur in Zürich oder München mit sechs Kunden steigen die Kosten schnell.

Reviews berichten zudem von einer steilen Lernkurve — die Plattform ist datenreich, aber komplex. Und ein Bewerbungsprozess kann nötig sein, bevor man überhaupt starten kann.

Ideal für: Grosse Enterprise-Brands mit dediziertem GEO-Budget, die echte AI-Suchvolumen-Daten und Compliance-Zertifizierungen benötigen.

Peec AI: Der mehrsprachige Herausforderer

Das Berliner Startup Peec AI hat 29 Millionen Dollar eingesammelt (darunter eine $21M Series A angeführt von Singular) und eine beeindruckende mehrsprachige Engine mit 115+ Sprachen aufgebaut. Ihre Investmentthese fokussiert explizit auf Europas 27 Märkte — sie verstehen DSGVO, Multi-Market-Kampagnen und die Komplexitäten nicht-englischer AI-Suche.

Ihre Forschung hat einen faszinierenden Insight zutage gefördert: Wenn Nutzer ChatGPT Fragen auf Deutsch stellen, findet fast die Hälfte von ChatGPTs Hintergrundrecherche auf Englisch statt. Diese Art sprachspezifischer Analyse ist einzigartig im Markt.

Peec nutzt UI Scraping (simuliert echte Browser-Sessions statt API-Calls), um exakt zu erfassen, was Nutzer in den AI-Suchergebnissen sehen.

Was Agenturen wissen sollten: Der Starter-Plan für €89/Monat umfasst nur drei AI-Engines — ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews. Claude, Gemini, DeepSeek oder Grok hinzuzufügen kostet €80–120 pro Engine und Monat. Volle AI-Engine-Abdeckung erhöht die monatlichen Kosten effektiv auf €169–209 oder mehr.

Mehrere Reviews heben eine zentrale Limitation hervor: Peec zeigt hervorragend, was mit eurer Marke in der AI-Suche passiert, bietet aber wenig Hilfestellung, was ihr dagegen tun könnt. Es gibt keine technischen Analytics dazu, wie AI-Bots eure Website crawlen, und keine Attribution-Daten, die AI-Erwähnungen mit tatsächlichem Website-Traffic verknüpfen. Voller API-Zugang ist ebenfalls erst im Enterprise-Plan verfügbar.

Ideal für: Brands und Agenturen, die über viele europäische Sprachmärkte hinweg arbeiten und primär Monitoring über mehrsprachige AI-Suche benötigen.

Otterly.AI: Die österreichische Budget-Option

Otterly hat einen interessanten DACH-Bezug: Das Unternehmen sitzt in Persenbeug, Österreich, gegründet von Thomas Peham (ehemals VP Marketing bei Storyblok), Josef Trauner und Klaus-M. Schremser (Serial Entrepreneur mit Exits an Atlassian). Anders als die Venture-Capital-finanzierte Konkurrenz ist Otterly bootstrapped — Fokus auf Nachhaltigkeit statt Wachstum um jeden Preis. Sie wurden von OMR Reviews als „Top-Rated GEO Tool in Germany" ausgezeichnet, ein starkes Signal für DACH-Credibility.

Mit $29/Monat für den Lite-Plan haben sie über 20.000 Marketing-Professionals angezogen und G2 High Performer Status erreicht, Platz 10 in den G2 2026 Best Software Awards. Ihr GEO Audit Tool bewertet Seiten anhand von 25+ AI-Sichtbarkeitsfaktoren, und die „Share of AI Voice"-Metrik ist ein sauberer Weg, sich gegen Wettbewerber zu benchmarken.

Otterly trackt fünf AI-Plattformen im Basis-Paket (ChatGPT, Google AI Overviews, Google AI Mode, Perplexity und Yandex), Gemini ist als Add-on verfügbar.

Was Agenturen wissen sollten: Der $29 Lite-Plan ist auf 15 Prompts begrenzt — nützlich zum Testen, aber nicht für Kundenprojekte. Der Standard-Plan bei $189/Monat mit 100 Prompts ist der realistische Startpunkt für Agenturen, während Premium ($489/Monat, 400 Prompts) ernstere Multi-Client-Setups abdeckt.

Otterly trackt weder Claude, noch Grok, DeepSeek oder Meta AI — auf keinem Tier. Die Plattform ist stärker für einzelne Marketer als für komplexe Agentur-Workflows mit separaten Kundenumgebungen und White-Label-Reporting gebaut.

Ideal für: Solo-Berater oder kleine Agenturen, die einen erschwinglichen, österreichisch gebauten Einstieg in GEO-Monitoring suchen.

Semrush AI Toolkit: Der Add-on-Ansatz

Wenn eure Agentur bereits auf Semrush läuft, hält das AI Visibility Toolkit ($99/Monat pro Domain, zusätzlich zum bestehenden Semrush-Abo) alles in einem Ökosystem. Semrush One startet bei $199/Monat (50 getrackte Prompts, 500 Keywords) und enthält geo-spezifische AI-Responses für verschiedene Märkte.

Was Agenturen wissen sollten: Das Per-Domain-Preismodell wird bei mehreren Kunden teuer. Sechs Kunden-Domains bedeuten sechs Mal $99 zusätzlich zum Basis-Abo. Die AI-Engine-Abdeckung ist schmaler als bei dedizierten GEO-Plattformen, und die Tiefe der AI-spezifischen Analytics kann nicht mit Tools mithalten, die von Grund auf für diese Kategorie gebaut wurden.

Ideal für: Agenturen, die fest in Semrush eingebettet sind und eine grundlegende AI-Sichtbarkeitsebene wollen, ohne ein neues Tool einzuführen.

Aurora: Gebaut für Agentur-Ökonomie

Full Disclosure: Das ist unsere Plattform. Wir haben Aurora gebaut, weil wir die Lücke zwischen Enterprise-Tools für Tausende pro Monat und leichtgewichtigen Trackern gesehen haben, die nicht für Client-Management konzipiert waren.

Worauf wir uns fokussiert haben:

Alle sechs AI-Engines in jedem Plan. ChatGPT, Perplexity, Google AI Mode, Google AI Overviews, Gemini und Yandex — alles inklusive ab dem CHF 19/Monat Light-Plan. Keine Add-on-Gebühren, keine Per-Engine-Aufschläge. Wenn ihr einem Kunden umfassende AI-Search-Abdeckung versprecht, müsst ihr euch keine Sorgen um versteckte Kosten machen, die eure Marge auffressen.

Multi-Kampagnen-Architektur für Client Management. Der Pro-Plan (CHF 199/Mo) umfasst 3 Kampagnen mit 200 Prompts — genug für eine kleine Agentur, die ihre ersten GEO-Kunden betreut. Expert (CHF 499/Mo) skaliert auf 10 Kampagnen mit 500 Prompts. Jede Kampagne repräsentiert einen anderen Kunden-Brand mit eigenen Prompts, Wettbewerbern und Tracking-Konfiguration.

Unbegrenzte User ab Pro. Kein Per-Seat-Pricing. Euer SEO-Team, Account Manager und sogar Kunden können Dashboard-Zugang haben, ohne die Kosten aufzublasen.

Tägliches automatisiertes Tracking in jedem Plan. Nicht wöchentlich. Für Agenturen, die Kunden Monat-für-Monat-Trends zeigen müssen, liefern tägliche Datenpunkte deutlich granularere und überzeugendere Reports.

Wettbewerber-Monitoring inklusive. Trackt, wie jeder Kunden-Brand im Vergleich zu seinen Wettbewerbern in der AI-Suche abschneidet — ein natürliches Upsell-Gespräch, das sich oft mehrfach bezahlt macht.

Swiss Made, DACH-fokussiert. Die Aurora Intelligence AG hat ihren Sitz in Zürich mit Wurzeln an der Universität St. Gallen. Für Agenturen in der Schweiz, Deutschland und Österreich bedeutet das: lokaler Support, europäische Datenverarbeitung und ein Team, das den DACH-Markt aus erster Hand versteht. Zu unseren Kunden gehören Agenturen wie Xeit AG und Jung von Matt Impact — Teams, die bereits SEO machten und ein glaubwürdiges GEO-Tool brauchten, um ihr Angebot zu erweitern.

Der Business Case für Agenturen

Die eigentliche Frage ist nicht, welche Plattform die meisten Features hat. Sondern: Welche Plattform erlaubt es euch, GEO profitabel als Service zu verkaufen?

Die Rechnung: Ein Pro-Plan für CHF 199/Monat gibt euch 3 Kunden-Kampagnen mit unbegrenzten Usern. Wenn ihr jedem Kunden CHF 300–500/Monat für AI-Sichtbarkeits-Monitoring und Optimierungsempfehlungen berechnet, zahlt sich das Tool mit dem ersten Kunden. Kunden zwei und drei sind Marge.

Im Expert-Tier (CHF 499/Mo, 10 Kampagnen) wird die Rechnung noch attraktiver — zehn Kunden à CHF 300+ generieren CHF 3.000 oder mehr monatlichen Umsatz bei einer Investition von CHF 499.

Der Pitch an eure Kunden schreibt sich von selbst: „Eure Marke ist entweder sichtbar, wenn jemand ChatGPT oder Perplexity nach eurer Branche fragt — oder eben nicht. Wir können euch genau zeigen, wo ihr steht, und helfen, das zu verbessern."

Das ist ein Gespräch, das jede SEO-Agentur in der DACH-Region jetzt führen sollte.

Schnelle Entscheidungsmatrix

Wenn ihr braucht...Empfehlung
Echte AI-Suchvolumen-Daten aus User-PanelsProfound ($399+/Mo)
115+ Sprachen-Tracking über europäische MärktePeec AI (€89+/Mo + Add-ons)
Budget-freundlichen Einstieg für Solo-EinsatzOtterly.AI ($29+/Mo)
AI-Sichtbarkeit als Add-on zum bestehenden SemrushSemrush AI Toolkit ($99/Domain)
Multi-Client-Management mit voller AI-Engine-Abdeckung zu Agentur-PreisenAurora (CHF 199/Mo Pro)

Das grosse Bild

Der GEO-Markt bewegt sich schnell. Über 200 Millionen Dollar wurden in den letzten 18 Monaten in diese Tools investiert. Die Kategorie ist kein Trend — sie ist die nächste Ebene der Suchmaschinenoptimierung.

Agenturen, die AI-Search-Visibility jetzt in ihr Angebot aufnehmen, werden den gleichen Vorsprung haben wie die Early Adopters von SEO vor 15 Jahren. Die Frage ist nicht, ob man starten soll — sondern welches Tool zum eigenen Workflow, den eigenen Kunden und den eigenen Margen passt.

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Verfasst von
Aurora Intelligence Team
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